Stadtteilvertretung Langhansstraße – es wurde gewählt!

Am 02. September 2022 ist die Frist zur Stimmabgabe ausgelaufen. Es sind insgesamt 1.295 Stimmzettel eingegangen, davon 1.276 gültige.

Wir freuen uns über die große Wahlbeteiligung und danken allen Beteiligten für ihr Engagement!

Insbesondere gratulieren wir den 26 erfolgreichen Kandidat*innen (Auflistung alphabetisch):

  • Ahne, Marina
  • Apelt, Dr. Maja
  • Bachstein, Konrad
  • Bahner, Dr. Olaf
  • Baum, Delia
  • Boddin, Bernadette
  • Böttcher, Rita
  • Canzler, Matthias
  • Giermann, Dietmar
  • Grzymek, Katharina
  • Günzler, Elena
  • Hahm-Finn, Bianca
  • Hellkötter, Katja
  • Koch, Ivo
  • Koch, Marion
  • Krüger, Lukas
  • Kwasnik, Aleksandra
  • Liebelt, Tom
  • Meier, Miranda
  • Mentel, Kristin
  • Merker, Jeanette
  • Stein, Henryk
  • Taubert, Antonia
  • Treder, Aurelia
  • Wießler, Petra
  • Zimmermann, Beatrix

Alle Informationen zu den Stimmverhältnissen und Platzierungen finden Sie hier.

Am 21.09.2022 findet die konstituierende Sitzung der Stadtteilvertretung statt, um die Wahl zu besiegeln und mit der Gremienarbeit zu beginnen.

 


Wahl der Stadtteilvertretung für das Sanierungsgebiet Langhansstraße bis zum 02. September 2022

Schnittstelle zwischen Kiez und Verwaltung

Plakat: Wahlaufruf für Stadtteilvertretung 2022Die Vor-Ort-Akteur*innen spielen bei der Entwicklung des Sanierungsgebiets Langhansstraße eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund soll der Prozess von einer so genannten „Stadtteilvertretung“ begleitet werden. Bezirksstadträtin Rona Tietje hofft auf rege Beteiligung: „Wir suchen für die Stadtteilvertretung nach engagierten Vor-Ort-Akteur*innen, die Lust und Zeit haben, diese wichtige Schnittstellenfunktion auszufüllen, zwischen verschiedenen Interessen zu vermitteln und die Verwaltung mit ihrer Vor-Ort-Expertise zu beraten.“

Die Kandidat*innen werden auf einer Wahlveranstaltung am 24.08.2022 öffentlich vorgestellt. Bis zum 02.09.2022 ist dann Zeit für die Kandidat*innen abzustimmen, von denen man seine Interessen am besten vertreten sieht. Alle notwendigen Wahlunterlagen (Infobroschüre mit Kandidat*innenliste, Stimmzettel, Rückumschlag) werden per Hauswurfsendung im Gebiet bzw. per Post an die Eigentümer*innen verteilt.

Weitere Informationen zur Wahl und Unterlagen zur Kandidatur finden Sie hier.

Wahlveranstaltung am 24. August 2022

Hier geht´s zum Livestream der Wahlveranstaltung

Am Mittwoch den 24. August 2022 findet eine Wahlveranstaltung statt, bei der alle Kandidat*innen kurz vorgestellt werden und die Möglichkeit besteht, mit diesen ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr und findet in der Aula der Heinz-Brandt-Schule (ISS Weißensee), Langhansstraße 120, 13086 Berlin statt. Kommen Sie gerne vorbei. Falls Sie nicht vor Ort teilnehmen wollen oder können wird es außerdem eine Live-Übertragung via Internet geben. Zum Livestream gelangen Sie hier.

 


Neu: Sanierungsgebiet Langhansstraße im Bezirk Pankow

Das Areal um die Weißenseer Langhansstraße ist nun als Sanierungsgebiet festgesetzt und wird den kommenden 15 Jahren eine behutsame Weiterentwicklung erfahren.Das Gebiet ist ein vom Handwerk geprägter Ort mit einer ganz eigenen Geschichte. Der besondere Charakter aus Wohnen und Arbeiten soll auch nach der geplanten Sanierung erhalten und unter Wahrung der sozialen Mischung sowie Stärkung der Infrastruktur behutsam entwickelt werden.
Die Entscheidung des Senats kam zum Jahreswechsel. Jetzt steht fest: In den nächsten 15 Jahren wird das 100 ha große Areal im Südwesten von Weißensee als Sanierungsgebiet aus dem Städtebauförderungsprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere“ gefördert. Den städtebaulichen Missstände, die durch Voruntersuchungen aufgezeigt wurden, wird in den kommenden Jahren mit abgeleiteten Handlungsschwerpunkte und Entwicklungszielen sowie Maßnahmen entgegengetreten.

Der Sanierungsbereich wird begrenzt durch die Pistoriusstraße im Norden, die Park- und Börnestraße im Osten, die Lehder- und Ostseestraße im Süden sowie die Prenzlauer Promenade, die Heinersdorfer Straße und die Straße Am Steinberg im Westen. Charakteristisch ist die Mischung aus Wohnen und Gewerbe sowie die sehr heterogene Bebauungsstruktur. Besonders sind die gewachsenen kleingewerblichen Strukturen, die in den denkmalgeschützten Ruthenbergschen Höfen entlang der Lehder- und Streustraße zu finden sind.

Etwa 11.500 Menschen leben hier, jedoch mangelt es an öffentlichen Grün- und Spielflächen sowie sozialer Infrastruktur. Viele Gebäude sind sanierungsbedürftig und es gibt Verkehrs- und Lärmbelastung durch ortsfremden Durchgangsverkehr. Diese Missstände sollen behoben und auch Maßnahmen zur Verbesserung der klimatischen Verhältnisse sowie die Anforderungen der neuen Mobilität im Quartier entwickelt und umgesetzt werden.

Dabei werden Spielplätze entstehen, der Pistoriusplatz als öffentliche Grünanlage gestaltet sowie Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen erweitert und ausgebaut. Zudem werden ein Verkehrs- und Mobilitätskonzept sowie eine Sozialstudie erstellt und umgesetzt. Als erste Maßnahmen werden ein Sanierungsbeauftragter zur Unterstützung des Bezirks bei der Umsetzung des Sanierungsverfahrens bestellt und Konzepte sowie Maßnahmen der weiteren Öffentlichkeitsbeteiligung erarbeitet. Die Steuerung der Gebietsentwicklung wird durch die kontinuierliche Beteiligung der Akteure vor Ort begleitet. Ein Informationsblatt zur Beratung der Eigentümer*innen soll erarbeitet und versandt werden. Die Umsetzung erster Maßnahmen soll möglichst rasch erfolgen. Dazu zählt z.B. die planerische Vorbereitung für den Neubau eines Spielplatzes auf dem Grundstück Lehderstraße 73 / Goethestraße 9, 11 sowie auf dem Grundstück Heinersdorfer Straße 19 / Charlottenburger Straße 75.

Der Stadterneuerungsprozess soll künftig durch eine Stadtteilvertretung begleitet werden. Diese stellt eine gewählte, regelmäßig tagende Gruppe dar, der Bewohner*innen, Nutzer*innen, Eigentümer*innen und Akteure aus dem Gebiet angehören können. Sie erhält von der Verwaltung frühzeitig Informationen über Planungen, Vorhaben und Maßnahmen im Sanierungsgebiet. Die Stkann dazu Stellung beziehen und eigene Projekte anregen. Über die Mitwirkungsmöglichkeiten und die Wahl dieses Gremiums wird das Bezirksamt rechtzeitig informieren.

Der geplante Gesamtmitteleinsatz im Sanierungsgebiet für die nächsten 15 Jahre beziffert sich auf ca. 65 Mio. Euro.